Escher Krëschtmoart
Die höchste Glühweinpyramide des Landes: Kater statt Katar
Kater statt Katar: Zwei Tage vor der Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft hat der „Escher Krëschtmoart“ am Freitag seine Türen aufgemacht. Bis zum 23. Dezember geht er, also fünf Tage länger als das umstrittene Turnier im Emirat. Man könnte den Weihnachtsmarkt demnach als Alternativprogramm bezeichnen, das auch tatsächlich Laune macht und keinen faden Beigeschmack hat. Um 19.00 Uhr am Freitagabend jedenfalls erklärte Bürgermeister Georges Mischo die Spiele auf dem Escher Stadthausplatz als eröffnet.
Foto: Editpress/Julien Garroy
Das Konzept ist neu. Erstmals organisiert nicht das „Syndicat d’initiative“ den traditionellen Weihnachtsmarkt, sondern der Wirtschaftsdienst der Stadt (das Tageblatt berichtete). War der „Krëschtmoart“ im vergangenen Jahr wegen der Pandemie auf drei Standorte verteilt, ist nun wieder alles vor dem Rathaus zentralisiert. Hier stehen insgesamt 19 Chalets, ein Karussell und eine Bühne. Und in der Mitte thront die mit 20 Metern höchste Glühweinpyramide des Landes. Sie gehört der Schaustellerfamilie Roos aus Düren (D), die in den vergangenen Jahren bereits die Schwenkhütte auf dem Escher Krëschtmoart betrieb. Die imposante Pyramide ist fabrikneu und in Esch zum allerersten Mal im Betrieb, weshalb ihr Aufbau auch außergewöhnlich früh, nämlich am 2. November, begann. Die anderen Hütten wurden in den letzten sieben Tagen installiert.