Zwischen Diekirch und Gilsdorf

10,4 Millionen Euro für die „Kléck“: N17 wird komplett umgebaut und soll Ende November fertiggestellt sein

Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 10 Millionen Euro wird die N17 zwischen Diekirch und Gilsdorf umfassend erneuert – mit mehr Platz für Fußgänger und einer modernen Verkehrsführung.

N17 Straße zwischen Diekirch und Gilsdorf im Umbau für 10,4 Millionen Euro mit Bauarbeiten und Verkehrssicherung

Die N17 zwischen Diekirch und Gilsdorf wird für rund 10,4 Millionen Euro umgebaut Foto: Editpress-Archiv/Max Echternkamp

Die Arbeiten an der Nationalstraße N17 zwischen Diekirch und Gilsdorf – im Abschnitt der sogenannten „Kléck“ – schreiten weiter voran. Das Projekt wird dabei nicht nur als Sanierung umgesetzt, sondern als umfassende Neugestaltung der gesamten Straßeninfrastruktur.

Laut Mobilitätsministerin Yuriko Backes (DP), die auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten André Bauler antwortete, belaufen sich die Gesamtkosten derzeit auf mehr als 10 Millionen Euro. Den größten Anteil tragen der Staat mit rund 4,82 Millionen Euro sowie die Stadt Diekirch mit knapp 4,6 Millionen Euro. Weitere Beiträge kommen von der Gemeinde Bettendorf, dem Siden, der Post und Creos.

Geplant sind auf der N17 im betroffenen Abschnitt ein neuer Aufbau der Straße sowie ein neuer Belag. Gleichzeitig wird die Fahrbahnbreite auf 6,50 Meter reduziert, um die Gehwege auf beiden Seiten auf mindestens 1,5 Meter zu verbreitern. Ziel sei es, die Sicherheit und den Komfort für Fußgänger zu verbessern.

Mehr Platz für Busse und Fußgänger

Zusätzlich entstehen entlang der Strecke neue Parkstreifen, die abwechselnd auf beiden Straßenseiten angelegt werden und zur Verkehrsberuhigung beitragen sollen. Insgesamt sind außerdem sechs neue Bushaltestellen über die gesamte Strecke vorgesehen.

Auch die Barrierefreiheit spielt bei dem Projekt eine zentrale Rolle: An sämtlichen Fußgängerübergängen werden taktile Leitelemente installiert, um Personen mit einer Sehbeeinträchtigung die Orientierung zu erleichtern.

Neben der eigentlichen Straßeninfrastruktur werden zudem sämtliche unterirdische Netze erneuert. Dazu zählen die Leitungen der Post, Wasser- und Gasleitungen sowie Misch- und Regenwasserkanäle.

Abschluss der Arbeiten Ende November geplant

Nach aktuellem Zeitplan soll die „Kléck“ Ende November 2026 wieder freigegeben werden. Während der Bauarbeiten bleibt eine Umleitung über die Sauerbrücke und Gilsdorf bestehen. Laut Backes funktioniere diese bisher zufriedenstellend und verursache lediglich begrenzte Zeitverluste.

Vor Beginn der Bauarbeiten wurden auf dem betroffenen Abschnitt der N17 durchschnittlich 13.725 Fahrzeuge täglich gezählt. Bereits im Frühjahr sollen zudem weitere Sanierungsarbeiten zwischen Gilsdorf und der „Bleesbréck“ anlaufen. (DJ)

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