Mit dem Bus zum Wandern
Der „Käler Poteau“ ist nun besser erreichbar
Der „Käler Poteau“ ist seit Kurzem besser mit Bus erreichbar. Neue Haltestellen erleichtern Wanderern den Zugang zum Naturschutzgebiet – ein Anliegen, für das sich die „Aktioun Öffentlechen Transport“ seit Jahren eingesetzt hatte.
Eine Infotafel bei der Haltestelle „Käler Poteau“ zeigt die verschiedenen Wandermöglichkeiten Foto: René Birgen
Gute Nachrichten für Wanderfreunde: Der „Käler Poteau“ ist nun besser mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar. Mehrere Buslinien fahren seit Kurzem die neue Bushaltestelle in der rue de Rumelange beim Parking Lallengerbierg an. Die RGTR-Linien 650 und 651 bedienen seit dem 14. Dezember die Haltestelle am Naturschutzgebiet – und die Busse der TICE-Linie 5 bleiben seit dem 4. Januar dort stehen.
Von diesen Ortschaften aus erreicht man den „Käler Poteau“ per Bus
Beles, Bettemburg, Düdelingen, Ehleringen, Esch, Fenningen, Hüncheringen, Kayl, Nörtzingen, Oberkorn, Rümelingen, Tetingen
Die „Aktioun Öffentlechen Transport“ (AÖT) begrüßt die neue Haltestelle ausdrücklich, wie sie am Montag mitteilte. Die Vereinigung setzt sich schon seit etwa 2020 für eine bessere Anbindung des „Lallengerbierg“ an den öffentlichen Verkehr ein. Die Idee für den Busstop „Käler Poteau“ kam während eines Spaziergangs mit dem Hund. „Ich habe mein Auto immer beim ‚Käler Poteau‘ geparkt und bin dann runter in Richtung Esch oder Rümelingen spaziert“, sagt der Sekretär der AÖT, René Birgen, dem Tageblatt gegenüber. Der Weg zurück zum Parkplatz sei dann allerdings immer sehr mühsam gewesen. Dieses Problem entfällt nun mit der neuen Haltestelle.
Die AÖT traf sich sowohl mit dem TICE als auch mit dem damaligen Mobilitätsminister François Bausch („déi gréng“), um auf einen möglichen Haltepunkt „Käler Poteau“ hinzuweisen. „Wir sind uns bewusst, dass dort keine großen Massen aussteigen werden, aber für den sanften Tourismus ist das eine gute Sache“, sagt Birgen. Am Ende wurde Birgen selbst überrascht vom Bau der neuen Einbuchtungen: „Wir wurden nicht kontaktiert. Ich habe das bei einem Spaziergang mit meinem Hund entdeckt.“
In Fahrtrichtung Rümelingen/Kayl Foto: Editpress/Alain Rischard