Rückblick

Der Januar in Luxemburg war sehr winterlich – aber nicht extrem

Der Januar 2026 fühlte sich endlich mal wieder wie ein richtiger Wintermonat an, auch in den Daten macht sich das bemerkbar. Diese Phase lassen wir aber weiterhin hinter uns, an diesem Wochenende bleibt es deutlich milder.

Der Januar fühlte sich wieder wie ein richtiger Winter an

Der Januar fühlte sich wieder wie ein richtiger Winter an Foto: Tageblatt/Alex Stamerra

Klimatologisch betrachtet lag der Januar 2026 in Luxemburg leicht unter dem langjährigen Temperaturniveau. Am Findel wurde eine Monatsmitteltemperatur von rund 1,2 Grad gemessen und damit den Referenzwert von 1,4 °C knapp unterschritten. Auch an den Météo-Boulaide-Wetterstationen, etwa in Baschleiden und am Hareler Poteau, zeigte sich ein ähnliches Bild: Der Monat war sehr winterlich, aber nicht von extremer Natur.

Auffällig war vor allem das Niederschlagsdefizit. Statt der üblichen gut 70 Liter pro Quadratmeter fielen vielerorts nur rund 50 bis 60 l/m². Auch die Sonnenscheindauer lag deutlich unter dem Soll, was vor allem auf häufige Hochnebel- und Nebellagen zurückzuführen war – insbesondere in höheren, nebelanfälligen Lagen.

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