Geschichte

Das nationale Bergarbeiterdenkmal: Ein Zeugnis von Mut und Opfer

Das nationale Bergarbeiterdenkmal in Kayl zählt zu den bedeutendsten Gedenkorten Luxemburgs. Es ehrt die Opfer des Bergbaus und würdigt die Arbeit der Bergleute, die einst die Grundlage für den Wohlstand des Landes schufen. Die Entstehungsgeschichte des Mahnmals ist geprägt von ehrgeizigen Ideen, herben Rückschlägen und dem entschlossenen Einsatz einiger engagierter Personen, das Erbe der Bergleute zu bewahren.

Das Herzstück der Anlage bildet der Ehrenhof, in dem 26 Schiefertafeln in einem Halbkreis angeordnet sind

Das Herzstück der Anlage bildet der Ehrenhof, in dem 26 Schiefertafeln in einem Halbkreis angeordnet sind Fotos: Mininghistory.uni.lu

Die Idee, ein Denkmal für verunglückte Bergleute zu schaffen, geht ursprünglich auf den Geistlichen Joseph Dupong zurück. Dupong war von 1932 bis 1957 Pfarrer der Gemeinde Kayl und betätigte sich neben seiner kirchlichen Arbeit auch als Chronist und Lokalhistoriker. Bereits in den 1930er Jahren schlug er vor, eine Gedenkstätte zur Ehrung von im Bergbau verunglückter Arbeiter zu errichten. Diese Initiative war damals außergewöhnlich, weil in Luxemburg insgesamt nur wenig Denkmäler existierten.

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