Remich

Das „Stréimännchen“ wird verbrannt

An Aschermittwoch wird an der Mosel der Winter symbolisch „verbrannt“ und verbannt.

Stréifrächen-Verbrennung in Remich 2028 an Schaltjahr-Feier statt Stréimännnchen-Tradition

In Schaltjahren, 2028 wieder, wird eine „Stréifrächen“ statt eines „Stréimännnchen“ in Remich verbrannt Foto: Editpress

Die Remicher haben ihre ganz eigenen Traditionen, besonders am Aschermittwoch. Auf überlieferte Weise wird das Ende der närrischen Zeit eingeleitet und der Winter symbolisch „verbrannt“ und verbannt. Nach einem Umzug mit Tanz und Musik durch die Straßen von Remich wird eine Strohpuppe, das „Stréimännchen“, auf der Moselbrücke verbrannt und anschließend den Moselfluten übergeben.

Auch fürs leibliche Wohl ist gesorgt: Ab 16.00 Uhr gibt es Glühwein und Kartoffelpuffer an der Place de la Résistance / rue Foascht. Treffpunkt ist um 18.45 Uhr bei L&R Kox (6, rue des Prés), Start des Umzugs um 19.30 Uhr. Die Route führt über rue Dauvelt, rue St Nicolas, Quai de la Moselle und die Place du Marché bis zur Brücke. Zum Abschluss gibt es traditionell auch gebackenen Fisch. In Schaltjahren, 2028 wieder, wird übrigens aus dem „Stréimännchen“ die „Stréifrächen“, also eine weiblich kostümierte Strohpuppe. (mago)

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

an der Haustür und per Flyer

Polizei warnt vor unseriösen Handwerkern

Nach Tropensturm gezani

Luxemburg entsendet Spezialteam zur Katastrophenhilfe nach Madagaskar