Tier des Tages
Das Eichhörnchen: Ein wendiger Baumbewohner unserer Wälder und Parks
Gemeinsam mit dem „Centre de soins pour la faune sauvage“ stellt das Tageblatt während der Sommerferien heimische Wildtiere vor. Heute geht es um das Eichhörnchen.
In Luxemburg steht das Eichhörnchen seit 2016 unter Artenschutz Foto: Centre de soins pour la faune sauvage
Das Eichhörnchen ist leicht erkennbar an seinem großen, buschigen Schwanz, der ihm beim Klettern und Springen als Balancierhilfe dient. Beim Laufen wird der Schwanz deshalb meist aufrecht gehalten.
Das Fell ist auffallend rötlich, auf der Bauchseite weiß oder cremefarben.
Das Eichhörnchen ist tagaktiv und einzelgängerisch, der Lebensraum konzentriert sich auf Laub- und Nadelwälder. Auch in den Parkanlagen der Städte ist es nicht unbekannt und immer öfter anzutreffen.
Dank ihres niedrigen Körpergewichts von 200 bis 400 Gramm können Eichhörnchen bis weit in die Spitzen von Bäumen klettern.
Auch wenn man es stereotypisch eher mit Nüssen assoziiert, ist das Eichhörnchen ein Allesfresser, der sich auch nicht scheut, Jungvögel oder Eier aus den Nestern zu holen. Gängiger sind jedoch Samen, Beeren und Insekten.
Bekannt ist auch die Gewohnheit des Eichhörnchens, sich für die Wintermonate einen Nahrungsvorrat anzulegen, den es an verschiedenen Stellen vergräbt, aber nicht immer wiederfindet. Im Frühjahr können diese Nüsse und Samen dann keimen und tragen zur Verjüngung des Waldes bei.
In Luxemburg ist das Eichhörnchen relativ weit verbreitet und steht seit 2016 unter Artenschutz.