Gemeindefusion

Nur noch ein Jahr: Definitive Abstimmung zur „Nordstad“ steht vor der Tür

Im Herbst kommenden Jahres müssen die wahlberechtigten Bürger der vier Gemeinden Diekirch, Erpeldingen/Sauer, Ettelbrück und Schieren an die Urnen treten, um verbindlich für oder gegen die „Nordstad“-Fusion abzustimmen. Bis dahin bleibt in Sachen Überzeugungsarbeit noch viel zu tun und die Zeit drängt.

Blick auf Schieren und Ettelbrück, die schon jetzt eng miteinander verflochten sind

Blick auf Schieren und Ettelbrück, die schon jetzt eng miteinander verflochten sind Foto: Editpress

Vor acht Jahren, genauer gesagt im Juli 2018, berichteten wir exklusiv über anstehende Sondierungsgespräche zwecks Fusion der Gemeinden Ettelbrück, Erpeldingen/Sauer und Schieren. Mit Colmar-Berg hatte eine Gemeinde der „Nordstad“-Region gleich zu Beginn abgewinkt, die Gemeinde Diekirch, die von den Nachbarkommunen anfangs nicht mit ins Boot genommen wurde, meldete Monate später mit einer dementsprechenden Abstimmung im Gemeinderat ihr Interesse an einer Fusion an.

Auch Bettendorf wollte mit dabei sein, doch nach vielem Hin und Her zog die Gemeindeführung trotz einer positiven Bürgerbefragung (57,4 Prozent der wahlberechtigten Bürger sprachen sich für einen Verbleib in den Sondierungsgesprächen aus, Anm. d. Red.) die Reißleine. In Erpeldingen/Sauer stand der Fusionswille gleich mehrmals auf der Kippe, doch schlussendlich blieb man in der Gesprächsrunde.

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