„Kein Allheilmittel“

DP und CSV zeigen weiter wenig Interesse an Leerstandssteuer für die Hauptstadt

Immer wieder ist eine Abgabe auf ungenutzte Ladenflächen in Luxemburg-Stadt Thema. In der Sitzung des hauptstädtischen Gemeinderats am Montag zeigte sich erneut, dass die blau-schwarze Mehrheit diesem Instrument wenig aufgeschlossen gegenübersteht.

Leere Ladenlokale in der Avenue de la Gare im Bahnhofsviertel, Stadtbild mit ungenutzten Gewerbeflächen

Unter anderem in der Avenue de la Gare im Bahnhofsviertel stehen Geschäfte leer Archivfoto: Editpress/Julien Garroy

Von 571 Geschäften standen im März 2026 im hauptstädtischen Bahnhofsviertel 12,9 Prozent leer. In der Oberstadt lag die Quote zu dem Zeitpunkt bei 9,4 Prozent – bezogen auf 739 Läden. Das teilte der Generaldirektor der „Luxembourg Confederation“, Tom Baumert, vergangene Woche beim „City Breakfast“ mit. Trotz eines Rückgangs des Leerstands in der Oberstadt und im Bahnhofsviertel betonte Handelsschöffe Maurice Bauer (CSV) bei dem monatlichen Treffen mit der Presse, dass jedes ungenutzte Lokal eines zu viel sei.

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