Bildung

Schutz und Metall: Zwei neue Berufsausbildungen ab Herbst 2026

Ab der „Rentrée“ 2026 erweitert Luxemburg sein Berufsbildungsangebot um zwei neue Abschlüsse. Einer davon ist dual mit einem Lehrbetrieb organisiert.

Sicherheitsagent in Ausbildung – Schüler lernen neuen Beruf im Bereich Sicherheit und Schutzmaßnahmen

Sicherheitsagent ist einer der neuen Berufe, die die Schüler erlernen können Bild: Freepik

Das Bildungsministerium hat am Dienstag zwei neue Berufsausbildungen angekündigt, die ab der kommenden „Rentrée“ starten. Beide Laufbahnen sind auf drei Jahre ausgelegt und richten sich an Jugendliche, die einen praktischen Berufsweg einschlagen wollen.

Am „Lycée des arts et métiers“ in Luxemburg-Stadt wird künftig der „DAP Agent de sécurité et de sûreté“ angeboten. Die Vollzeitausbildung umfasst drei Pflichtpraktika in Unternehmen und wird auf Deutsch unterrichtet. Die Schüler werden darauf vorbereitet, Personen und Güter zu schützen. Das heißt, sie überwachen Gebäude, kontrollieren Zugänge, erkennen Gefahrensituationen und greifen bei Zwischenfällen ein. Was man sich unter einem „Agent de sécurité“ halt so vorstellt.

Bohren und löten

Den zweiten neuen Abschluss, den „CCP Assistant dans les métiers du métal“, bieten ab Herbst das „Lycée du Nord“ in Wiltz sowie das „Lycée privé Émile Metz“ in Luxemburg an. Die Ausbildung folgt dem dualen Modell: Zwei Tage pro Woche verbringen die Schüler im Lyzeum, drei Tage im Ausbildungsbetrieb, mit dem ein Lehrvertrag abgeschlossen wird. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Französisch, Inhalte sind grundlegende Metallarbeiten wie Zuschnitt, Entgraten, Bohren oder Löten sowie Montage und Logistik.

Beide Angebote ergänzen die sieben neuen einjährigen Erstausbildungen im DAP-Format, die ebenfalls ab 2026/2027 beginnen und sich an Inhaber einer „Première“, einer „Treizième“ oder eines Technikerdiploms richten. (hat)

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