Differdingen

„Crassier“ soll aufgeschüttet werden – Umweltverträglichkeit nicht bekannt

Die Gemeinderäte aus Differdingen und Sanem haben in der letzten Sitzung eine Aufschüttung im sogenannten „Crassier“ gestimmt und das, obwohl die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsstudie noch nicht vorliegen. Vorrangig soll dort Bauschutt aus der Baustelle des geplanten Südspitals abgelagert werden.

Die Halde zwischen Differdingen und Sanem erstreckt sich über insgesamt 150 Hektar

Die Halde zwischen Differdingen und Sanem erstreckt sich über insgesamt 150 Hektar Foto: Editpress-Archiv

Der „Crassier“, wie die 150 Hektar große Mülldeponie zwischen Sanem und Differdingen genannt wird, kann in drei verschiedene Zonen eingeteilt werden. Zum einen gibt es die „historische Deponie“. Auf diesem Teil lagert vor allem Müll von anderen Standorten. In einer zweiten Phase wird nicht giftiger Restmüll zwischengelagert, um dann recycelt und aufgewertet zu werden. Im hinteren Bereich des Geländes befindet eine weitere Deponie, wo Aushubmaterial gelagert wird. Diese Deponie wird weder von ArcelorMittal genutzt noch betrieben werden. Eine luxemburgische Firma lagert dort Baustellenmüll.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren
;