175 Jahre

Chorale Sainte-Cécile Wormeldange schließt Feiern zum Jubiläumsjahr stimmgewaltig ab

Mit einer feierlichen Sitzung hat die Chorale Sainte-Cécile Wormeldange die Feiern zu ihrem 175. Jubiläum abgeschlossen.

Festakt im festlich geschmückten Festsaal der Gemeinde Wormeldange mit Gästen und Rednern

Foto: M.A.I.

Mit einer „séance académique“ im Festsaal der Gemeinde hat die Chorale Sainte-Cécile Wormeldange am Sonntag ihr Jubiläumsjahr offiziell abgeschlossen. 175 Jahre Chorgeschichte fanden damit einen würdigen Schlusspunkt, nach einem Jahr, das reich war an musikalischen Begegnungen, ambitionierten Projekten und bewegenden Momenten. Zu den Höhepunkten zählte laut Chorale-Mitgliedern ohne Zweifel die Aufführung der „Johannespassioun“ von Jean-Pierre Kemmer, realisiert in Zusammenarbeit mit dem Foulschter Gesank sowie den Chorales réunies Donwen-Fluessweiler. Hinzu kamen zwei Auftritte im portugiesischen Mortágua sowie der Konzertabend Symphonic Winds & Rock Legends in der Philharmonie, der im Rahmen des 40. Jubiläums der Éilerenger Harmonie stattfand.

Den Abschluss bildete nun am Sonntag die Uraufführung von „Stad a Land“, einem eigens für den Chor geschaffenen Werk. Der Text stammt von Jemp Rollinger, die Musik von Ivan Boumans, Musiker, Komponist, ehemaliger Chorleiter der Chorale von 2011 bis 2018 und Dirigent.

175 Jahre, das ist schon ein besonderes Jubiläum und zeugt von langem Atem. Seit der Gründung im Jahr 1850 trägt die Chorale Sainte-Cécile Wormeldange Stimmen durch die Zeit. 1850 wurde übrigens in Weimar Richard Wagners „Lohengrin“ uraufgeführt. In jenem Jahr erlebte Europa auch die Nachwehen der Revolutionen von 1848/49. Die Gründung eines Chors kann man als Teil eines kulturellen Aufbruchs in dieser Zeit sehen: Kunst als Gemeinschaftsstifter, auch heute noch. (mago)

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