Übergang ins Lyzeum
Bildungsministerium veröffentlicht Orientierungszahlen: Klare Mehrheit im „général“
Das Bildungsministerium hat die Orientierungsentscheidungen für das Schuljahr 2026/2027 veröffentlicht. 5.923 Schüler wechseln von der Grundschule in die Sekundarstufe.
5.923 Grundschüler wechseln im Herbst in die Sekundarstufe Foto: Editpress-Archiv/Isabella Finzi
Knapp 6.000 Luxemburger Schüler wechseln im kommenden Schuljahr von der Grundschule in die Sekundarstufe. Das Bildungsministerium hat am Donnerstag die Ergebnisse der Einstufungsentscheidungsentscheidungen für die Betroffenen in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Demnach wiederholen von den insgesamt 5.937 betroffenen Schülern 14 (0,2 Prozent) eine Klasse. Die übrigen 5.923 werden auf die verschiedenen Bildungsgänge der Sekundarstufe verteilt.
Knapp die Hälfte kommt ins „général“
39,9 Prozent wechseln laut Pressemitteilung in die klassische Sekundarstufe („secondaire classique“). 46 Prozent beginnen eine 7. Klasse der allgemeinen Sekundarstufe („secondaire général“). Weitere 13,9 Prozent wurden dem Vorbereitungszweig („voie de préparation“) zugewiesen.
Das Ministerium hat 346 Schüler (5,8 Prozent) aufgrund ihres Rückstands oder ihrer schulischen Fortschritte vor dem regulären Abschluss der Grundschulbildung in eine 7. Klasse versetzt. Einer dieser Schüler wurde in die klassische Sekundarstufe eingestuft, vier weitere in die allgemeine Sekundarstufe. Die übrigen 341 kamen vorzeitig in den Vorbereitungszweig.
Quoten bleiben stabil
Die Weiterleitungsquoten in die verschiedenen Sekundarstufen bleiben dabei laut Ministerium stabil und bewegen sich im Schwankungsbereich der vergangenen Jahre. Auch im Hinblick auf die Übereinstimmung zwischen den Einschätzungen der Eltern und der Lehrkräfte zeige sich mit einer Quote von 99,4 Prozent ein konsistentes Bild.
Sind sich Eltern und Lehrer nicht einig, trifft eine Orientierungskommission die endgültige Entscheidung. Laut Ministerium war dies bei 36 Schülern der Fall. Bei 29 von ihnen folgten die Kommissionen der Empfehlung des pädagogischen Teams und entschieden sich gegen den von den Eltern gewünschten Bildungsweg. In sieben Fällen wurde hingegen die elterliche Empfehlung übernommen. (les)