Straßenschilder im Weg

Besser Helm anziehen: Dieser Radweg in Esch ist ein echter Hindernis-Parcours

Ein Radweg in Esch sorgt für Probleme. Nutzer müssen Hindernissen ausweichen. Unter anderem wird ein Parkscheinautomat zur Hürde. Oder ein Straßenschild.

Abwechslungsreich: Radfahrer können sich auf dem Parcours entlang der rue du Luxembourg an zahlreichen Hindernissen üben

Abwechslungsreich: Radfahrer können sich auf dem Parcours entlang der rue du Luxembourg an zahlreichen Hindernissen üben Fotos: Editpress/Tun Stemper

Fahrradfahren auf der Straße kann gefährlich sein. Deshalb gibt es Radwege, die den Verkehrsteilnehmern auf zwei Rädern Sicherheit geben sollen. Zumindest in Esch gilt das jedoch nur bedingt. Denn: Ein neuer Fahrradweg in der rue du Luxembourg löst in den sozialen Medien Stirnrunzeln aus. Auf einer Länge von etwa 500 Metern ist auf beiden Seiten eine Linie eingezeichnet, die den Gehweg in separate Bereiche für Fußgänger und Radler unterteilt.

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Hindernisse müssen Radfahrer auf dem Weg ins Zentrum überwinden

Automat im (Rad-)Weg

Hier wird’s eng: Wo Autofahrer ihren Parkschein lösen, müssen Radler Slalom fahren

Hier wird’s eng: Wo Autofahrer ihren Parkschein lösen, müssen Radler Slalom fahren Foto: Editpress/Tun Stemper

Eben jene Radfahrer müssen allerdings besonders geübt sein. Denn immer wieder bremsen Hindernisse die freie Fahrt ab, darunter primär Straßenschilder. So wird etwa aus einem Hinweis auf einen nahenden Zebrastreifen ein Dilemma für Zweiradnutzer. Ein Parkscheinautomat wird zur Geschicklichkeitsprobe für Radfahrer. Insgesamt acht Hindernisse sind ab der Kreuzung beim neuen Cactus in Richtung Stadtzentrum vorhanden. Die Gegenseite fordert mit fünf Hürden etwas weniger.

Ein Verkehrsschild mit Doppelrolle: Während Autofahrer auf den Zebrastreifen aufmerksam gemacht werden, müssen Radfahrer ihre Geschicklichkeit demonstrieren

Ein Verkehrsschild mit Doppelrolle: Während Autofahrer auf den Zebrastreifen aufmerksam gemacht werden, müssen Radfahrer ihre Geschicklichkeit demonstrieren Foto: Editpress/Tun Stemper

Radfahrern bleiben also nur zwei Möglichkeiten: Sie können einerseits in regelmäßigen Abständen auf den Gehweg ausweichen. Oder zwischen Straße und Radweg hin und her wechseln. Gerade Letzteres könnte auf der viel befahrenen Straße jedoch zu haarigen Situationen führen, knifflige Bordsteinkante inklusive. Donnerstagsabends waren an einigen Stellen provisorische Linien eingezeichnet – diese waren am Nachmittag noch nicht vorhanden.

Schon gleich zu Beginn taucht die erste Stolperfalle auf

Schon gleich zu Beginn taucht die erste Stolperfalle auf Foto: Editpress/Tun Stemper

1 Kommentare
Christian 18.09.202609:39 Uhr

Et gëtt wuel net schwéier, et besser wéi de Meris ze maachen... XD

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