Umweltpädagogik

Fühlen, anfassen und lernen: „Wuerzelwierk“ will Kindern Landwirtschaft näherbringen

Der Fromburger Hof ist ideal für das „Wuerzelwierk“. Er hat viele Standbeine und bietet zwischen den vielen Gemüsesorten Tiere und einen Besitzer, der für Projekte mit Kindern offen ist. Ab sofort gibt es in Osweiler praktischen Unterricht in Sachen Lebensmittelproduktion für Schulklassen.

Zwei, die zusammen Umweltpädagogik auf die Beine stellen: Julie Garlinskas (l.) von der „Ëmweltberodung Lëtzebuerg ASBL“ und Landwirt Jeff Weydert

Zwei, die zusammen Umweltpädagogik auf die Beine stellen: Julie Garlinskas (l.) von der „Ëmweltberodung Lëtzebuerg ASBL“ und Landwirt Jeff Weydert Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Die Geschichte des „Wuerzelwierk“ ist eine, die nach glücklichen Zufällen klingt. Schon länger denkt Jeff Weydert (42) darüber nach, seinen Aussiedlerhof mit den rund 70 Hektar für Kinder und pädagogische Projekte über Landwirtschaft zu öffnen. Der Gemüseanbau ist ein solidarisches Modell. Seine Kunden bekommen eine Kiste oder ernten selbst.

In den großen Gewächshäusern an der Zufahrt zum Hof reifen Tomaten, die köstlich schmecken. Auf den Weiden rund um den Aussiedlerhof sonnen sich Kühe an diesem Tag. Er hält eine Herde von rund 100 Rindern, es ist biozertifiziertes Schlachtvieh. Mit gleich drei Hofläden und vier Ferienwohnungen könnte man denken, das Modell Fromburger Hof sei ausgereizt und der Betrieb stehe auf gesunden Beinen.

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