Fusion wird immer konkreter
Bauschleiden und die Stauseegemeinde sehen sich auf einem guten Weg
Im neuen Rathaus in Böwen sitzen an diesem Tag zwei gut gelaunte Rathauschefs. Der eine, weil er dort aus- und eingeht, der andere, weil er das in Zukunft wahrscheinlich auch tut. Beide haben viel zu besprechen. Seit 2023 arbeiten Marco Koeune (57) und Jeff Gangler (39) daran, die Stauseegemeinde und Bauschleiden zu fusionieren. Ein Gespräch über den Stand der Dinge.
Bei den beiden stimmt die Chemie: Jeff Gangler (l.), Bürgermeister von Bauschleiden, und Marco Koeune (r.), Rathauschef der Stauseegemeinde Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
„Hier trifft Erfahrung auf jugendlichen Elan“, scherzt Marco Koeune im großen Sitzungssaal des krachneuen Rathausgebäudes mit Blick auf sein Gegenüber. Dass es anstrengend war und ist, das Thema Fusion wiederzubeleben, lassen sie sich nicht anmerken. Gerade laufen viele Gespräche mit den unterschiedlichen Ministerien und auch auf anderen Ebenen wird es weitere geben.
Die „Heirat“ zwischen Bauschleiden und Stauseegemeinde hat einen jahrzehntealten, langen, grauen Bart. Ursprünglich sollte auch Winseler mit ins Boot. Deren Gemeindechef hat aber abgewinkt. Nach den Wahlen 2023 war der Bart fällig und die Zeit gekommen, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Auf der persönlichen Ebene trifft noch mehr aufeinander.