Rechenzentrum in Bissen

Baugenehmigung steht kurz vor der Unterschrift – Google hat Pläne deutlich angepasst

Grünes Licht für Google in Bissen? Nach jahrelangen Anpassungen steht die Baugenehmigung für das Rechenzentrum auf Roost kurz vor der Unterschrift.

Die Zufahrtsstraße zum Areal des geplanten Rechenzentrums nimmt Form an

Die Zufahrtsstraße zum Areal des geplanten Rechenzentrums nimmt Form an Foto: Roger Infalt

Seit 2018 ist die Rede von einem Rechenzentrum des Internet-Giganten Google, das auf einem 33 Hektar großen Areal auf Roost in der Gemeinde Bissen gebaut werden soll. Anfangs stand die Größe bzw. die Höhe des Gebäudes in der Kritik, anschließend war der enorme Kühlwasserbedarf das Hauptthema, dann ging es um den Geräuschpegel der Kühlaggregate, um die Lichtverschmutzung und um den hohen Stromverbrauch u.v.m. Der Bauherr hat in der Zwischenzeit viel Wasser in seinen Wein geschüttet. Wir erinnern uns: Im Juli 2018 gab Google bekannt, dass man den Bau eines Rechenzentrums auf Roost plant. Der Promotor „London Bridge“ hatte hierfür ein rund 33 Hektar großes Areal „auf Busbierg“ erworben, das sechs Monate später vom Gemeinderat Bissen einstimmig in eine „Zone spéciale Datacenter“ klassiert wurde.

Damit begann eine (fast) unendliche Geschichte, auf die wir an dieser Stelle bereits mehrmals eingegangen sind. Es gab immer wieder Kritik aus der breiten Öffentlichkeit, von Umweltorganisationen und von Bürgerinitiativen. Die Pläne für das Rechenzentrum auf Roost wurden bis dato mehrmals umgeändert, der Bauherr nahm Abstand von der Wasserkühlung, die bebaute Gesamtfläche wurde kleiner, usw., usf.

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