Wasserbillig/Oberbillig
Automatisierung der „Sankta Maria II“ kommt voran
Eine kurze Unterbrechung des Fährbetriebs wurde genutzt, um an den beiden Anlegestellen Tests für die geplante Automatisierung vorzunehmen.
Die Sankta Maria II Foto: Editpress/Julien Garroy
Die geplante Automatisierung der „Sankta Maria II“ kommt voran. Eine kurze Unterbrechung des Fährbetriebs zwischen Wasserbillig und Oberbillig wurde genutzt, um an den beiden Anlegestellen Tests vorzunehmen.
Im Rahmen des Projekts „AquaPilot“ soll die Elektrofähre zunächst teilweise automatisiert werden. Sensoren und eine intelligente Steuerung sollen unter anderem dafür sorgen, dass sie selbstständig anlegen kann. Dafür müssen auch die Anlegestellen angepasst werden. Zudem sind ein digitales Kassensystem, neue Batterien und eine Nachrüstung des Ankersystems vorgesehen.
Nach der Teilautomatisierung soll die Fähre nicht mehr zwingend von einem ausgebildeten Schiffsführer bedient werden müssen. Eine entsprechend geschulte Hilfsperson könnte diese Aufgabe übernehmen. Langfristig ist sogar ein vollständig automatisierter Betrieb vorgesehen.
Hintergrund ist vor allem der Personalmangel. Mithilfe der neuen Technik soll die Verbindung zuverlässiger werden und länger am Tag angeboten werden können. Das Projekt kostet rund 1,96 Millionen Euro. Die EU übernimmt davon 1,18 Millionen Euro.