Abholung von ukrainischen Flüchtlingen

Außenministerium ruft dazu auf, „keine groß angelegten Transporte mehr zu organisieren“

Außenminister Jean Asselborn (LSAP) ruft Luxemburgs Einwohner dazu auf, „keine groß angelegten Transporte mehr zu organisieren“, um Flüchtlinge aus der Ukraine abzuholen und nach Luxemburg zu bringen.

Außenministerium ruft dazu auf, „keine groß angelegten Transporte mehr zu organisieren“

Foto: dpa/Ulf Mauder

„Wir fordern die luxemburgischen Bürger und Einwohner auf, keine groß angelegten Transporte mehr zu organisieren, es sei denn, es wurden von den Organisatoren private Vereinbarungen über kurz- und mittelfristige Unterkünfte für die zu transportierenden Personen getroffen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Außenministeriums vom Freitag. Aufgrund des anhaltenden Flüchtlingsstroms aus der Ukraine würden sich die bereits eingerichteten Notunterkünfte „sehr schnell“ füllen.

Alle zuständigen Stellen würden „auf Hochtouren arbeiten“, um die Flüchtlinge „unter bestmöglichen Bedingungen aufzunehmen“ und ihre Anträge auf einen vorübergehenden Schutzstatus zu bearbeiten.

Das Ministerium bedanke sich zudem bei Bürgermeisterin Marion Zovilé-Braquet und den Behörden der Gemeinde Contern, die es ermöglicht hätten, ab dem 12. März eine Erstaufnahmestruktur im Kulturzentrum Moutfort einzurichten.

Mehr zu der Aufnahme der Flüchtlinge und Luxemburgs Kapazitäten erfahren Sie hier:
Ukraine-Krieg / „Den Bomben von Putin entkommen“: Luxemburger Außenministerium bereitet sich auf Flüchtende vor

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