Industrie

ArcelorMittal Differdingen reduziert Emissionen um 80 Prozent

ArcelorMittal Differdingen reduziert Emissionen um 80 Prozent

Foto: Tageblatt-Archiv

Das Differdinger ArcelorMittal-Werk hat seine schwarze Schlackengruben in eine Halle verlegt. Durch diesen Umbau sollen Staubemissionen bei der Bearbeitung der Schlacke verringert werden. Vergangenen Januar hatten die Verantwortlichen beschlossen, ein neues Staubsaugsystem in dem Werk zu installieren. Somit könnte man die Emissionen um 80 Prozent reduzieren. Ursprünglich befanden sich die schwarzen Schlackengruben am Rande des Werksgeländes, weit weg vom Stahlwerk und in der Nähe der benachbarten Häuser. Eine ungenutzte Halle in der Nähe des Hochofens schien der ideale Ort zu sein, um die flüssige Schlacke sicher und nachhaltig abzulagern. Nach dreimonatigen, aussagekräftigen Tests wurde diese Halle nun saniert. Dieses Projekt umfasste mehrere wichtige Entwicklungen. So wurde eine Straße angelegt, der Lagerraum und die Gruben innerhalb der Halle wurden vergrößert, und das Gebäude wurde mit einer Isolierung von außen versehen. Das alles geschah, ohne die laufende Produktion zu unterbrechen.

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