„Schueberfouer“ früher

Als die Spiele noch per Hand betrieben wurden

Am Freitag war Auftakt der „Schueberfouer“. Über Jahrhunderte hat sie sich entwickelt und dem Zeitgeist angepasst. Geblieben ist der Wunsch, während einer gewissen Zeit in eine andere Wirklichkeit einzutauchen. Ein Bericht über den Weg der „Fouer“ vom Jahrmarkt zur ersten Achterbahn.

Damals sah auf der „Fouer“ alles etwas anders aus

Damals sah auf der „Fouer“ alles etwas anders aus Foto: Archiv Photothèque

Es gibt sie noch, die „Fouer“ wie damals. Wer entlang der Scheffer-Allee und ihrer vielen kleinen Geschäfte flaniert, kann durchaus eine Ahnung davon bekommen, was sie ursprünglich war, nämlich ein großer Jahrmarkt. Vor allem ein Stoff- und später auch ein Viehmarkt. Im 17. und im 18. Jahrhundert habe dieser Markt dann etwas an Bedeutung verloren, sagt Historiker und Geschichtslehrer Steve Kayser. Das habe daran gelegen, dass sich in der Stadt ein eigenes permanentes Geschäftsleben entwickelte. Dort wurden dann Produkte, die es sonst nur auf dem Jahrmarkt gab, in stationären Verkaufsräumen angeboten.

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