Die Schueberfouer damals
Als Freakshow, Striptease und andere Kuriositäten unbekannte Welten versprachen
Bevor große und schnelle Fahrgeschäfte die Aufmerksamkeit der „Fouer“-Besucher auf sich zogen, gab es andere Attraktionen, oft Kurioses. An Spaß, Unterhaltung und Nervenkitzel mangelte es damals aber wohl nicht. Oft war die beliebteste Attraktion der Mensch selbst. Als Akteur in der Manege oder als Objekt in der Freak- und Peepshow.
Einst lockten Akrobaten die Menschen in die Manege. An Nervenkitzel dürfte es nicht gefehlt haben. Foto: Archiv/Photothèque
Nach dem dritten Umzug der „Fouer“, nämlich vom Limpertsberg auf den Glacis, lassen sich nach 1893 in der Schefferallee Cafés und Tanzlokale nieder, die während der „Fouer“-Zeit ein spezielles Programm anbieten. Es gibt Marionettentheater, Schaubuden, Varietés, wie „Die Berliner Luft“ mit Artisten und Akrobaten, was wir eher aus dem Zirkus kennen und heute nicht mehr auf dem Jahrmarkt vertreten ist.