Soziale Initiativen

10 Jahre Bestehen: „Mamie et moi“ ist mehr als gemeinsam Stricken 

Mit „Mamie et moi“ verbindet jeder das Stricken. Das ist zu kurz gegriffen. Es geht um weit mehr. Durch die Initiative sind Freundschaften entstanden, es gibt einen kulturellen Austausch und ein Gemeinschaftsgefühl. Die gestrickten Mützen, Socken, Untersetzer oder Pullis sind lediglich das sichtbare Resultat. Deren Herstellung bringt die unterschiedlichsten Menschen zusammen, wie nicht nur „Mamies“ erzählen.

Bei „Mamie et moi“ kommen seit zehn Jahren Senioren und Jüngere zum Stricken zusammen

Bei „Mamie et moi“ kommen seit zehn Jahren Senioren und Jüngere zum Stricken zusammen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Der Ursprung zur Idee, „Mamie et moi“ zu gründen, liegt viele Jahre zurück. Es ist eine beige Wolldecke, die die „Mamie“ von Gründerin Camille Alexandre Gouiffès (41) strickt, obwohl es noch keine Enkelkinder gibt. Deren Geburten erlebt sie nicht mehr, die Decke aber bleibt. Heute sind die Kinder, für die die Decke gedacht war, Teenager. Während deren Baby- und Kleinkindheit ist die Decke ein unersetzlicher Begleiter.

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