Journalismus

Nachwuchsjournalisten stellen die richtigen Fragen: Zu Besuch in der Grundschule in Münsbach

Wie funktioniert Journalismus? Schülerinnen und Schüler des Cycle 4.2 in Münsbach bekamen einen Einblick in den Redaktionsalltag und entdeckten dabei, dass eine Nachricht manchmal direkt vor der eigenen Schule liegt.

Tageblatt-Journalist Sidney Wiltgen erklärte der Klasse, worauf es beim Journalismus ankommt

Tageblatt-Journalist Sidney Wiltgen erklärte der Klasse, worauf es beim Journalismus ankommt Foto: Editpress/Julien Garroy

Wie viel verdient ein Journalist? Was ist das Schönste an diesem Beruf? Und gab es schon Interviewpartner, mit denen das Gespräch eher unangenehm war? Die Schülerinnen und Schüler des Cycle 4.2 der Grundschule Münsbach hatten einige Fragen, als Tageblatt-Co-Chefredakteur Chris Schleimer, Politikchef Sidney Wiltgen und Fotograf Julien Garroy ihnen einen Einblick in die Arbeit einer Redaktion gaben.

Viel Neugier und gesunde Skepsis

Die Klasse will selbst eine Zeitung erstellen. Entsprechend ging es nicht nur darum, wie Journalisten arbeiten, sondern auch um mögliche Themen und Interviewpartner für die eigene Zeitung. An Neugier mangelte es jedenfalls nicht. Auch über Fake News wurde diskutiert. Dabei zeigten einige der Schülerinnen und Schüler eine kritische Haltung, die man sich manchmal auch bei Erwachsenen wünschen würde.

 Nachwuchsjournalisten stellen die richtigen Fragen: Zu Besuch in der Grundschule in Münsbach
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© Foto: Editpress/Julien Garroy

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 Nachwuchsjournalisten stellen die richtigen Fragen: Zu Besuch in der Grundschule in Münsbach
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Wie nah Journalismus am eigenen Alltag sein kann, zeigte sich auch gleich. Gegenüber der Schule befindet sich seit Monaten eine Baustelle. Wann die denn endlich fertig sei, wollten die Kinder von den beiden Journalisten wissen. Die Antwort lag ausgerechnet auf dem Tisch: In der Samstagsausgabe des Tageblatt war genau diese Baustelle Thema eines Artikels. Ein ziemlich anschauliches Beispiel dafür, dass Journalismus nicht nur von der großen Politik oder Ereignissen in aller Welt handelt, sondern auch von Fragen, die die Menschen direkt vor ihrer Haustür beschäftigen.

Und vielleicht findet sich die Baustelle ja demnächst auch in der Zeitung des Cycle 4.2 wieder.

Die Fragen gingen den Nachwuchsjournalisten auch nach zwei Stunden noch nicht aus

Die Fragen gingen den Nachwuchsjournalisten auch nach zwei Stunden noch nicht aus Foto: Editpress/Julien Garroy

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