201 Passagiere an Bord

Evakuierungsflieger auf dem Weg nach Luxemburg – Angehörige müssen am Findel keine Parkgebühren zahlen

Luxemburg holt Reisende aus dem Oman zurück. Zwei Rückholflüge befinden sich derzeit auf dem Weg in die Heimat.

Luxair Boeing Flugzeug landet am Donnerstagnachmittag in Luxemburg nach Rückflug aus dem Oman

Eine Luxair-Boeing ist auf dem Weg zurück aus dem Oman und soll am Donnerstagnachmittag in Luxemburg ankommen Foto: Editpress-Archiv/Robert Spirinelli

Luxemburg setzt die Rückführung seiner Staatsbürger aus dem Oman fort. „Der erste Rückholflug, der von Luxair in enger Abstimmung mit der luxemburgischen Regierung durchgeführt wird, ist vom Flughafen Maskat gestartet“, teilt das Außenministerium am Donnerstagmorgen (Stand 7.30 Uhr) mit. An Bord befinden sich 104 Personen, darunter sieben Kleinkinder unter zwei Jahren.

Aufgrund gesetzlicher Ruhezeiten für die Flugbesatzung wird eine technische Zwischenlandung in Hurghada, Ägypten, eingelegt. Die Ankunft in Luxemburg ist für den Nachmittag des 5. März 2026 vorgesehen.

Kleine Geste der Solidarität vom Flughafen selbst: Familien und Angehörige von Evakuierten müssen am Donnerstag keine Parkgebühren bezahlen. „Die Leute wollen nach Hause, wir wollen es nicht unnötig kompliziert machen“, heißt es vom Flughafen.

Ein zweiter, von der luxemburgischen Regierung gecharterter Direktflug hat ebenfalls Maskat verlassen. An Bord sind 97 Passagiere, die am Donnerstag gegen 13.30 Uhr in Luxemburg erwartet werden.

Familien und medizinisch Bedürftige haben Vorrang

Die luxemburgische Verteidigung arbeitet eng mit internationalen Partnern zusammen, um weitere Rückholmöglichkeiten über militärische Luftfahrt bereitzustellen. Ein MRTT-Flugzeug ist derzeit in Hurghada stationiert und wird nach Maskat fliegen, um Passagiere aufzunehmen. Zudem hat Luxair einen zweiten nicht kommerziellen Flug nach Hurghada entsandt, der ebenfalls noch am Donnerstag Maskat erreichen soll.

„Die Prioritäten für die Rückholaktionen wurden von der luxemburgischen Regierung auf der Grundlage objektiver Kriterien festgelegt und den betroffenen Passagieren mitgeteilt“, heißt es in der Mitteilung. Vorrang haben Familien mit Kindern sowie Personen mit nachgewiesenen medizinischen Bedürfnissen. Die Zahl der Passagiere pro Flug richtet sich nach logistischen Faktoren, darunter die Busanreise nach Maskat und die örtlichen Gegebenheiten am Flughafen. (DJ)

3 Kommentare
Jek Hyde 06.03.202611:27 Uhr

1- Nëmme gutt dass elo keen Niwel an ënner null Temperaturen sin
2- Missten hir "Angehörige" Bonge kréien fir direkt mat hiren Helden e Patt um Flughafen ze drénken
3- Et ass traureg dass just t'Yuriko a net t'ganz Regierung do war fir se ze begréissen

Manfred Reinertz Barriera 05.03.202615:06 Uhr

Wie großzügig........!

Manfred Reinertz Barriera 05.03.202609:13 Uhr

ZU hoffen, dass jetzt diese Flugzeuge keine technischen Probleme haben werden, was ja des Öfteren bei Luxair angefallen ist, damit sie die Leute alle schnell nach Hause bringen...und die Verblieben auch noch schnell nachholen, denn der Krieg dort geht munter weiter...TRump und Netanyahu können es eben nicht lassen, zu bombardieren ...

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