Hintergrund

Worum es bei der Europawahl geht – und wie die nächste EU-Kommission besetzt wird

Für das Europaparlament steht es außer Frage: Die Europawahl am 9. Juni ist ein historisches Ereignis. „Nutze deine Stimme, sonst entscheiden andere für dich“, wirbt das Parlament um eine hohe Wahlbeteiligung. Diesmal gehe es um die Verteidigung der Demokratie, mahnt Parlamentspräsidentin Roberta Metsola.

Die Spitzenkandidaten und -kandidatinnen von fünf Fraktionen: (v.l.) der Liberale Sandro Gozi, die Grüne Terry Reintke, der Linke Walter Baier, Ursula von der Leyen von der EVP und Nicolas Schmit, der für die Sozialdemokraten, S&D, antritt

Die Spitzenkandidaten und -kandidatinnen von fünf Fraktionen: (v.l.) der Liberale Sandro Gozi, die Grüne Terry Reintke, der Linke Walter Baier, Ursula von der Leyen von der EVP und Nicolas Schmit, der für die Sozialdemokraten, S&D, antritt Foto: Kenzo Tribouillard/AFP

Doch wer die Demokratie gefährdet, sagt Metsola nicht. Sind es die Rechten? Gilt es, die EU gegen die AfD und Putin zu verteidigen? Oder ist der eigentliche Gegner eine niedrige Wahlbeteiligung? Schwer zu sagen. Die Botschaften zur Europawahl sind aufrüttelnd und dramatisch, aber auch diffus und vage.

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