Italien

Wie die Mafia-Clans am Krieg in der Ukraine verdienen

Wo immer es in der Welt zu Spannungen mit militärischen Auseinandersetzungen kommt, Italiens Mafia-Clans sind vor Ort. Ob in Nahost, in Nord- und Mittelafrika oder wie aktuell in der Ukraine: Die Clans von Camorra, Cosa Nostra oder Ndrangheta wittern Geschäfte und knüpfen Kontakte.

Demonstrantin mit „Kein Krieg“-Maske in Rom: Die Clans von Camorra, Cosa Nostra oder Ndrangheta sehen die Sache anders – und machen Geschäfte 

Demonstrantin mit „Kein Krieg“-Maske in Rom: Die Clans von Camorra, Cosa Nostra oder Ndrangheta sehen die Sache anders – und machen Geschäfte  Foto: AFP/Filippe Monteforte

Italiens nationaler Antimafia-Staatsanwalt Federico Cafiero de Raho zeigt sich alarmiert: „Wir haben beobachtet, dass in Fällen gesellschaftlicher Umbrüche oder Unruhen das organisierte Verbrechen stets vor Ort ist und die komplizierten Situationen für seine Geschäfte ausnutzt.“ Cafiero de Raho erinnerte an den Zusammenbruch des kommunistischen Systems nach dem Fall der Berliner Mauer vor dreißig Jahren. „Das Mantra der Mafien hieß damals, kaufen, kaufen, kaufen.“

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