Polen

Vorbereitung auf russischen Angriff: Bunker aus der Zeit des Kalten Kriegs werden modernisiert

Polens Immobilien-Firmen ächzen: Am 1. Januar ist das sogenannte „Bunker-Gesetz“ in Kraft getreten. Es bindet eine Baubewilligung an die Bereitstellung von unterirdischen Zivilschutzräumen.

Polnischer Staatspräsident Karol Nawrocki auf Steg im Grenzgebiet Polen-Belarus, Vorbereitung auf möglichen Angriff aus dem Osten

Der polnische Staatspräsident Karol Nawrocki (vorne) geht bei seinem Besuch im Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus auf einem Steg: Die Polen bereiten sich in vielerlei Hinsicht auf einen Angriff aus dem Osten vor Foto: Artur Reszko/PAP/dpa

Konkret bedeutet dies, dass Kellerräume und Tiefgaragen künftig so gebaut werden müssen, dass sie im Kriegsfall hermetisch abgeschlossen werden können. Dazu müssen sie mit Filtersystemen für Luft und Wasser ausgestattet sein. Dies treibt laut Baubranche die ohnehin schon steigenden Immobilienpreise weiter in die Höhe.

Optimisten erwarten indes auch neue Bauaufträge, denn das „Bunker-Gesetz“ sieht für die Zivilschutz-Adaptation der vor Ende 2025 bewilligten Mehrfamilienhäuser und Wohnblocks Subventionen von bis zu 100 Prozent vor.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

US-Präsidentschaftswahl 2028

Trump für Duo-Kandidatur von Vance und Rubio

Neue Eskalation

Iran greift Passagierterminal des Flughafens in Kuwait an – ein Toter