Rheinland-Pfalz

Vor der Haustür studieren während Corona

Bei unseren deutschen Nachbarn vor der Tür studieren: Geht das noch? Zumindest der Semesterstart an den Unis in Rheinland-Pfalz steht im Zeichen der Digitalisierung. Aufgrund der Corona-Pandemie finden die meisten Lehrveranstaltungen vorerst digital statt – das Ministerium sieht schon ein „Überdenken traditioneller Wege der Wissensvermittlung“.

Auch die Universitäten waren – wie hier in Mainz – vorübergehend in eine Art Notbetrieb übergegangen

Auch die Universitäten waren – wie hier in Mainz – vorübergehend in eine Art Notbetrieb übergegangen Foto: dpa/Andreas Arnold

Die Universitäten in Rheinland-Pfalz blicken trotz der Corona-bedingten Einschränkungen zuversichtlich auf das erste größtenteils digital ablaufende Semester. Für die Studierenden haben die Lehrveranstaltungen wieder begonnen – diesmal jedoch hauptsächlich im Internet. Das stellt die Hochschulen vor große Herausforderungen. Lob kommt vom Wissenschaftsministerium, das in der Krise auch eine Chance sieht. „Das digitale Sommersemester ist gut gestartet“, bilanzierte Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD). Die Hochschulen im Land hätten eine solide, technische Basis. Um die digitale Lehre weiter auszubauen, würden jetzt 5,5 Millionen Euro über den laufenden Hochschulpakt zur Verfügung gestellt. Darin liege auch eine Chance, sagte Wolf: „Die Digitalisierung versetzt uns in die Lage, neue Formate zum Beispiel des kollaborativen Lernens zu erschließen.“ Im Zuge der Corona-Krise waren die Hochschulen in eine Art Notbetrieb übergegangen. Der Start des Sommersemesters 2020 war wegen der Covid-19-Pandemie vom 14. auf den 20. April verschoben worden.

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