EU-Personalkarussell
Von Magyar bis Montserrat – neue Gesichter Europas
Mit dem Ausgang der Europawahlen werden nicht nur im Parlament, sondern auch im Rat und in der Kommission die Karten für einflussreiche Jobs neu gemischt. Es dürfte sowohl zum Wiedersehen mit bewährten Kräften als auch zum Kennenlernen neuer Hoffnungsträger kommen.
Während Xavier Bettel nur wenige Chancen auf einen Top-Job in Brüssel eingeräumt werden, steht die estnische Premierministerin Kaja Kallas (l.) hoch im Kurs Foto: AFP/Ludovic Magnin
Wird nach den Wahlen an der Spitze Europas personell alles bleiben, wie es ist? Als erwarteter Wahlsieger und mit Abstand stärkste Fraktion wird die Europäische Volkspartei (EVP) den Anspruch anmelden, dass die Malteserin Roberta Metsola Mitte Juli erneut zur Präsidentin des Europaparlaments gewählt wird, kurz darauf EVP-Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen ebenfalls erneut zur Präsidentin der EU-Kommission. Auch der liberale Belgier Charles Michel hätte große Lust, als Präsident des Europäischen Rates weiterzumachen. Doch spätestens an dieser Stelle sollte sich das europäische Publikum auf Veränderungen einstellen.