Wirtschaft

Vermittlung unter Systemrivalen: China und EU wollen im Zollstreit verhandeln

Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck kann in China zwar nicht offiziell über E-Auto-Strafzölle verhandeln. Doch offenbar trägt sein Besuch zur Vermittlung bei. Der harte Wettbewerb und die systemische Rivalität mit China bleiben.

Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck während einer Rede an der Zhejiang-Universität in Hangzhou, China

Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck während einer Rede an der Zhejiang-Universität in Hangzhou, China Foto: dpa/Sebastian Christoph Gollnow

Ob es am Ende gut ausgehen wird, ist offen. Doch der deutsche Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kann es zumindest als kleinen Zwischenerfolg verbuchen, auch für sich selbst: Im zugespitzten Streit über Strafzölle auf Elektroautos wollen China und die Europäische Union nun verhandeln, immerhin. Das wurde am Wochenende parallel zu Habecks China-Reise bekannt, die am Sonntag endete. Der Grünen-Politiker sprach am Samstagabend von einem „ersten guten Schritt auf einem langen Weg“.

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