Friedensvereinbarungen
Für Freitag in der Schweiz geplante US-Iran-Verhandlungen „verschoben“
Die für Freitag geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein umfassendes Friedensabkommen sind vorerst verschoben worden. Die Schweiz hält jedoch an ihrer Vermittlerrolle fest und setzt die Vorbereitungen für die Gespräche fort.
JD Vance hat seine ursprünglich für Donnerstag angekündigte Reise in die Schweiz verschoben Foto: Getty Images via AFP
Die für Freitag geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine umfassende Friedensvereinbarung sind nach Angaben der Schweizer Regierung vorerst „verschoben“ worden. Die Schweiz sei „weiterhin bereit, diese Gespräche zu moderieren, die entsprechenden Vorbereitungsarbeiten werden fortgesetzt“, teilte das Außenministerium in Bern am Freitag zudem der Nachrichtenagentur AFP mit. Einzelheiten zu einem neuen Termin für Gespräche wurden zunächst nicht genannt.
Delegationen der USA und des Iran sowie der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan sollten am Freitag eigentlich im Luxusresort Bürgenstock für den Auftakt der Verhandlungen zusammenkommen. Zuvor hatten beide Seiten ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs unterzeichnet, den die USA und Israel Ende Februar mit Angriffen auf den Iran begonnen hatten. Das Abkommen sieht vor, innerhalb von 60 Tagen ein endgültiges Abkommen für einen Frieden und ein Ende des iranischen Atomprogramms zu schließen.
Ein Sprecher des Weißen Hauses hatte am späten Donnerstagabend (Ortszeit) mitgeteilt, dass US-Vizepräsident JD Vance seine ursprünglich für Donnerstag angekündigte Reise in die Schweiz zu Verhandlungen mit Vertretern des Irans vorerst verschoben habe. Die logistischen Vorbereitungen der Verhandlungen mit dem Iran seien „noch nie einfach oder vorhersehbar“ gewesen, erklärte der Sprecher weiter. „Wir freuen uns darauf, so bald wie möglich mit den technischen Gesprächen zu beginnen.“