Nach EU-Gipfel

Ursula von der Leyen braucht jetzt eine Mehrheit im EU-Parlament

Wie zu erwarten, haben sich die 27 EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrer Ratstagung auf die bereits zuvor bekannte Besetzung der EU-Spitzenämter geeinigt. Für die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird allerdings jetzt erst der eigentliche Kampf um den Verbleib im Amt beginnen.

Fototermin gestern nach dem EU-Gipfel: Kaja Kallas (M.) und Antonio Costa können sich gelassener auf ihre neuen Ämter vorbereiten, die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat das Schwierigste noch vor sich

Fototermin gestern nach dem EU-Gipfel: Kaja Kallas (M.) und Antonio Costa können sich gelassener auf ihre neuen Ämter vorbereiten, die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat das Schwierigste noch vor sich Foto: Olivier Hoslet/Pool/AFP

Trotz vieler Themen und im Vorfeld angekündigten schwierigen Diskussionen um die Vergabe der EU-Spitzenposten, schafften es die EU-Chefs bereits am ersten Gipfeltag, ihre auf zwei Tage angelegte Tagesordnung abzuarbeiten. Demnach kam es nicht so schlimm, wie es manche erwartet hatten. „Ich habe die Diskussionen als relativ harmonisch empfunden“, meinte denn auch nach dem Gipfeltreffen der luxemburgische Premierminister Luc Frieden. Immerhin war nach dem informellen Gipfeltreffen, bei dem die 27 bereits in der Woche zuvor die Personalfragen im Wesentlichen festgezurrt hatten, kein neuer Moment eingetreten, der das Ganze ins Wanken hätte bringen können.

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