Nahost-Konflikt

UN-Untersuchungskommission wirft Israel „Genozid“ im Gazastreifen vor

Die UN-Untersuchungskommission wirft Israel in einem neuen Bericht „Genozid“ im Gazastreifen vor. Damit wird der diplomatische Druck auf den Staat erhöht. In der Nacht auf Dienstag startete Israel allerdings mit einer großen Bodenoffensive in der Stadt Gaza.

Menschen durchsuchen die Trümmer nach einem nächtlichen israelischen Bombardement des Gaza-Stadtteils Rimal

Menschen durchsuchen die Trümmer nach einem nächtlichen israelischen Bombardement des Gaza-Stadtteils Rimal Foto: AFP/ Omar Al-Qatta

Eine von der UNO eingesetzte unabhängige Untersuchungskommission hat Israel vorgeworfen, im Gazastreifen einen Völkermord zu begehen. „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass im Gazastreifen ein Genozid verübt und fortgeführt wird“, sagte die Leiterin der Untersuchungskommission in Genf, Navi Pillay, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. „Die Verantwortung liegt beim Staat Israel.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Treffen der Innenminister

EU-Länder erwägen Ende von Schutzstatus für Ukrainer in wehrfähigem Alter

USA

Elon Musk will mit SpaceX zu Rekord-Börsengang abheben

Naher Osten

Israel setzt Angriffe im Libanon trotz vereinbarter „Umsetzung“ von Waffenruhe fort