Syrien

UN-Sondergesandter warnt vor Racheakten – Alltag kehrt nach Damaskus zurück

Nach dem Machtwechsel kehrt langsam Alltag in Syrien ein. Der UN-Gesandte Pedersen fordert Gerechtigkeit – und internationale Unterstützung. Einige diplomatische Vertretungen wurden wieder eröffnet.

Hoffnung in Damaskus: Eine Schülerin hat sich die neue syrische Flagge auf die Wange gemalt

Hoffnung in Damaskus: Eine Schülerin hat sich die neue syrische Flagge auf die Wange gemalt Foto: AFP

Eine Woche nach dem Umsturz in Syrien hat der UN-Sondergesandte für das Land, Geir Pedersen, bei einem Besuch in Damaskus für Gerechtigkeit plädiert und vor Racheakten gewarnt. „Wir müssen natürlich Gerechtigkeit sehen und für Verbrechen zur Rechenschaft ziehen“, sagte Pedersen am Sonntag. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass dies „durch ein glaubhaftes Justizsystem erfolgt und dass wir keinerlei Rache sehen“. In Damaskus nahmen viele Menschen den Alltag wieder auf, Kinder gingen zur Schule, Geschäfte waren offen.

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