USA

Trump droht Panama und Grönland

NATO-Partner sollen fünf Prozent für Verteidigung ausgeben, Drohungen gegen Kanada, Grönland und Panama – einen Tag nach der Bestätigung seines Wahlsieges durch den US-Kongress hat der künftige US-Präsident Donald Trump seine aggressive Agenda in der Außenpolitik bekräftigt und mit provokanten Forderungen konkretisiert. Dabei schloss der Rechtspopulist am Dienstag militärische Gewalt bei seinen Expansionsplänen hinsichtlich Grönland und dem Panama-Kanal nicht aus und drohte dem Nachbarn Kanada mit „wirtschaftlicher Gewalt“.

Der designierte US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Dienstag seine aggressive Außenpolitik

Der designierte US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Dienstag seine aggressive Außenpolitik Foto: Evan Vucci/AP/dpa

Von den NATO-Verbündeten forderte Trump bei der Pressekonferenz in seinem Privatanwesen Mar-a-Lago in Florida eine weitere Erhöhung ihrer Verteidigungsausgaben und veranschlagte dabei fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) als angemessen. „Sie können es sich alle leisten, aber sie sollten bei fünf Prozent und nicht bei zwei Prozent liegen“, sagte der 78-Jährige, der am 20. Januar seine zweite Amtszeit als US-Präsident antritt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

EU-Beitritt der Ukraine

Selenskyj drückt zum Start der Gespräche aufs Tempo