Krieg in Berg-Karabach

Trotz neuer Appelle zur Waffenruhe gibt es weiter Gefechte zwischen Armenien und Aserbaidschan

Im Konflikt um das umstrittene Berg-Karabach gibt Armenien erstmals Gebietsverluste in der Region zu. Von türkischer und russischer Seite wird weiterhin auf eine Waffenruhe hingearbeitet – gegen die vom russischen Präsidenten Vladimir Putin vermittelte Feuerpause verstießen die Konfliktparteien schon kurz nach Inkrafttreten.

Aserbaidschan, Ganja: Eine Katze sitzt im Hof eines Hauses, das durch Beschuss durch aserbaidschanische Artillerie zerstört wurde. Ungeachtet internationaler Appelle zur Einhaltung der neuen Waffenruhe dauern die schweren Gefechte um die Südkaukasusregion Berg-Karabach nach Angaben von Behörden an.

Aserbaidschan, Ganja: Eine Katze sitzt im Hof eines Hauses, das durch Beschuss durch aserbaidschanische Artillerie zerstört wurde. Ungeachtet internationaler Appelle zur Einhaltung der neuen Waffenruhe dauern die schweren Gefechte um die Südkaukasusregion Berg-Karabach nach Angaben von Behörden an. Foto: Uncredited/AP/dpa

Ungeachtet neuer Appelle aus Russland und der Türkei zur Einhaltung der Waffenruhe dauern die Gefechte in der Konfliktregion Berg-Karabach im Südkaukasus an. Armenien meldete am Donnerstagmorgen einen „massiven Beschuss“ im Norden und Südosten der Region und machte dafür Aserbaidschan verantwortlich. Über mögliche Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der armenischen Hauptstadt Eriwan war die Lage in der Nacht „relativ stabil“.

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