Dürre in Spanien

Trinkwasser wird rationiert – Oliven, Getreide und Wein vertrocknen

In Südspanien verschrumpeln die Oliven, die an Millionen Bäumen auf den andalusischen Plantagen wachsen. An der Mittelmeerküste im Raum Valencia vertrocknen Mandarinen, Orangen und Zitronen, weil sie nicht genug Wasser bekommen. In den Weinbergen in Nordspanien versuchen die Winzer durch eine verfrühte Weinlese, ihre Ernte zu retten – obwohl die Trauben eigentlich noch nicht groß genug sind.

Olivenhain bei Fuerte del Rey im Südosten Spaniens: Die Ernte dürfte wegen der Hitze ziemlich mager ausfallen

Olivenhain bei Fuerte del Rey im Südosten Spaniens: Die Ernte dürfte wegen der Hitze ziemlich mager ausfallen Foto: AFP/Pierre-Philippe Marcou

Der historische Hitzesommer, der mit Rekordtemperaturen von über 40 Grad und monatelangem Regenmangel einhergeht, macht Spaniens Landwirten schwer zu schaffen. Sie befürchten, dass große Teile ihrer Felder vertrocknen, soweit nicht noch ein Wunder geschieht und der große Regen einsetzt. Doch danach sieht es derzeit nicht aus. Noch wenigstens bis zum Oktober, so glauben die Meteorologen des staatlichen Wetterdienstes Aemet, werde diese Dürreperiode wohl anhalten – vielleicht sogar länger.

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