US-Sanktionen
Tanker mit venezolanischem Öl irren auf den Meeren umher
Das „Schwarze Gold“ wird zum „Schwarzen Peter“: Aus Furcht vor einer Verfolgung durch die US-Behörden wegen möglicher Sanktionsverstöße scheuen Firmen davor zurück, Venezuela Rohöl abzunehmen.
Ein iranischer Tanker in Venezuela: Beide Länder werden von den USA mit Wirtschaftssanktionen unter Druck gesetzt Foto: AFP
Branchendaten zufolge fahren derzeit mindestens 16 Öltanker auf der Suche nach einem Käufer auf den Weltmeeren umher – einige davon seit einem halben Jahr. In ihren Bäuchen lagern 18,1 Millionen Barrel (Fass zu je 159 Liter) Erdöl. Das entspricht in etwa der venezolanischen Fördermenge von zwei Monaten.