Bürgerkrieg

Syrien feiert den Sturz des Regimes: Rebellen erobern Damaskus, Assad flieht nach Moskau 

13 Jahre syrischer Bürgerkrieg gipfeln in einer Woche, in der sich die Ereignisse überschlagen. Machthaber Baschar al-Assad flieht vor dem Ansturm der Rebellentruppen. Die werden angeführt vom islamistischen Milizen-Chef Abu Mohammed al-Dscholani, der sich als geläuterter Radikaler gibt. 

Syrische Oppositionskämpfer feiern nach dem Zusammenbruch der syrischen Regierung auf den Straßen von Damaskus

Syrische Oppositionskämpfer feiern nach dem Zusammenbruch der syrischen Regierung auf den Straßen von Damaskus Foto: Omar Sanadiki/AP

Islamistische Kämpfer haben den syrischen Machthaber Baschar al-Assad gestürzt und damit die jahrzehntelange Herrschaft des Assad-Clans im Land beendet. Die Miliz Hajat Tahrir al-Scham (HTS) verkündete am Sonntag die Einnahme der Hauptstadt Damaskus und die Entmachtung Assads. Dessen Verbündeter Russland bestätigte, dass der Präsident Syrien verlassen habe. In Damaskus feierten Assad-Gegner auf der Straße, Plünderer und Schaulustige drangen in Assads Residenz ein. Westliche Regierungen begrüßten dessen Sturz und mahnten zugleich einen friedlichen politischen Übergang an.

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