Überraschungsvisite im Kreml

Slowakischer Regierungschef Fico empört mit Besuch bei Putin

Der slowakische Ministerpräsident trifft in Moskau jenen Mann, der den Angriffskrieg gegen die Ukraine befohlen hat. Die Opposition in dem EU- und Nato-Land ist entsetzt.

Der russische Präsident Wladimir Putin (r) und der slowakische Ministerpräsident Robert Fico geben sich die Hand bei ihrem Treffen im Kreml in Moskau. Der slowakische Regierungschef Robert Fico ist am Sonntag unangekündigt zu Gesprächen mit dem russischen Präsidenten zusammengekommen. 

Der russische Präsident Wladimir Putin (r) und der slowakische Ministerpräsident Robert Fico geben sich die Hand bei ihrem Treffen im Kreml in Moskau. Der slowakische Regierungschef Robert Fico ist am Sonntag unangekündigt zu Gesprächen mit dem russischen Präsidenten zusammengekommen.  Foto: Gavriil Grigorov/Sputnik/Kremlin

Mit einem überraschenden Besuch beim russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml hat der slowakische Regierungschef Robert Fico großes Entsetzen in dem an die Ukraine grenzenden EU-Land ausgelöst. Oppositionspolitiker warfen ihm vor, mit seiner Reise nach Moskau – der ersten eines offiziellen Vertreters der Slowakischen Republik seit Russlands Einmarsch in der Ukraine vor knapp drei Jahren - sein eigenes Land verraten zu haben. Beim Gespräch mit Putin ging es nach Angaben beider Seiten unter anderem um russische Erdgaslieferungen in die Slowakei, die seit 2004 sowohl der Nato als auch der Europäischen Union angehört.

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