USA

Skepsis am Supreme Court zu Trumps Forderung nach „absoluter Immunität“

Am Obersten Gericht der USA überwiegen offenbar die Vorbehalte gegenüber der Forderung von Ex-Präsident Donald Trump nach „absoluter präsidentieller Immunität“ gegen strafrechtliche Verfolgung. Darauf deuten die Äußerungen sowohl liberaler als auch konservativer Richter in einer Anhörung des Supreme Court am Donnerstag in Washington hin. Allerdings scheinen die konservativen Richter, die am Obersten Gericht eine Mehrheit von sechs der neun Sitze haben, eine Teil-Immunität der Ex-Präsidenten zu befürworten.

Vor dem Supreme Court in Washington gibt es eine einhellige Meinung zu Donald Trump

Vor dem Supreme Court in Washington gibt es eine einhellige Meinung zu Donald Trump Foto: Kevin Dietsch/Getty Images via AFP

Die Skepsis auch unter den konservativen Verfassungsrichtern gegenüber Trumps Forderung nach Immunität für sämtliche seiner früheren Amtshandlungen wurde in Äußerungen dazu deutlich, dass die beantragte höchstrichterliche Entscheidung weit über Trump hinausreichen und allgemein die Präsidentschaft definieren würde. „Wir schreiben eine Regel für die Ewigkeit“, sagte der konservative Richter Neil Gorsuch. Dieser Fall habe „enorme Implikationen“ für die Zukunft der Präsidentschaft und des Landes, sagte sein Kollege Brett Kavanaugh.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Großbritannien

Premierminister Keir Starmer ist nach Niederlage bei Wahlen in der Defensive

clear