Klimakrise

Rund 16.500 Menschen in Europas Städten an extremer Hitze gestorben

In europäischen Städten sind in diesem Sommer Tausende Menschen an extremer Hitze gestorben. Etwa zwei Drittel davon lassen sich auf die Folgen des Klimawandels zurückführen, wie eine Studie zeigt.

Eine Frau schützt sich mit einem Schirm vor Sonne und Hitze

Eine Frau schützt sich mit einem Schirm vor Sonne und Hitze Foto: Manu Fernandez/AP/dpa

Extreme Hitze kann tödlich sein – und Hitzewellen werden mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel heftiger und häufiger: Die Erderwärmung hat einer aktuellen Schätzung britischer Forscher zufolge in diesem Sommer in europäischen Städten zu rund 16.500 zusätzlichen Hitzetoten geführt. Das entspricht gut zwei Dritteln (68 Prozent) aller Hitzetoten in den 854 betrachteten Städten. Insgesamt seien dort schätzungsweise 24.400 Menschen an extremer Hitze gestorben, heißt es in einer Mitteilung des Grantham Institute des Imperial College London und der London School of Hygiene & Tropical Medicine.

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