Belgien

Rechtsruck in Brüssel: Ein flämischer Nationalist soll die neue Regierung bilden

Nach der Parlamentswahl in Belgien zeichnet sich in Brüssel ein Machtwechsel ab – und ein Rechtsruck. König Philippe hat den flämischen Nationalisten Bart De Wever damit beauftragt, die Sondierungen für eine spätere Regierungsbildung zu leiten. De Wever gilt auch als Favorit auf den Posten des Premierministers.

König Philippe und Bart De Wever (v.l.): not so easy

König Philippe und Bart De Wever (v.l.): not so easy Foto: AFP

Der bisherige Amtsinhaber, der flämische Liberale Alexander De Croo, hat am Montag seinen Rücktritt erklärt. Seine Partei Open VLD hatte in Flandern nur noch 8,3 Prozent der Stimmen gewonnen. Demgegenüber kam De Wevers Neu-flämische Allianz (N-VA) auf 23,9. Der rechtsextreme „Vlaams Belang“ kam bei der Regionalwahl in Flandern mit 22,7 Prozent auf Platz zwei.

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