Studie

Rechte Täter dominieren bei politischen Morden in den USA

Kurz nach dem Mord am ultra-rechten Aktivisten Charlie Kirk veröffentlichte das Cato Institute in den USA eine kleine Studie über politische Mord in den USA. Aus dieser geht hervor, dass, die islamistischen Attentate vom 11. September 2001 ausgeschlossen, die meisten politischen Morde von rechtsextremer Ideologie motiviert sind.

Es wird befürchtet, dass die Instrumentalisierung des Attentats auf den ultra-rechten Aktivisten Charlie Kirk durch Donald Trump und dessen MAGA-Bewegung die politische Gewalt in den USA weiter schüren wird

Es wird befürchtet, dass die Instrumentalisierung des Attentats auf den ultra-rechten Aktivisten Charlie Kirk durch Donald Trump und dessen MAGA-Bewegung die politische Gewalt in den USA weiter schüren wird Foto: Getty Images via AFP

Das Cato Institute in den USA steht nicht im Verdacht, eine linke Einrichtung zu sein. Das Institut wird als „libertärer Think Tank“ beschrieben, das unter anderem von Ed Crane, einem libertären Politiker, sowie Charles Koch, einem milliardenschweren Unternehmer und einstigem Unterstützer der Republikaner, mitgegründet wurde. Dass nun gerade dieses Institut so kurz nach dem Mord an einem für den US-Präsidenten Donald Trump bedeutenden politischen Aktivisten darauf verweist, dass die meisten politisch motivierten Morde in den USA in den vergangenen Jahrzehnten auf das Konto rechter Attentäter geht, ist bemerkenswert. Zumal Trump und seine MAGA-Bewegung alles daran setzen, nicht nur die Tat gegen Charlie Kirk als von „linken Radikalen“ orchestriert darzustellen. Sie wähnen sich gar, wie der einstige Trump-Berater Steve Bannon meinte, in einem Krieg.

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