Anerkennung Palästinas

Premierminister Frieden: „Das ist erst der Anfang“

Luxemburg und eine Reihe weiterer Staaten haben in der Nacht zum Dienstag in New York Palästina als Staat anerkannt. Luxemburgs Premierminister Luc Frieden sagte am Dienstag, das sei „erst der Anfang eines Prozesses“. Wie dieser sich entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

Luxemburgs Premierminister Luc Frieden während seiner Rede zur Anerkennung Palästinas bei den Vereinten Nationen

Luxemburgs Premierminister Luc Frieden während seiner Rede zur Anerkennung Palästinas bei den Vereinten Nationen Foto: Angela Weiss/AFP

Nach der internationalen Konferenz zur Zweistaatenlösung und der friedlichen Lösung der Palästinafrage bei den Vereinten Nationen in New York, verbleiben nur mehr sehr wenige Staaten, die Palästina noch nicht als Staat anerkannt haben. Es sei ihre „tiefe Überzeugung“, dass die Anerkennung sowohl ein „moralischer Imperativ“ als auch eine „politische Notwendigkeit“ seien, sagte Luc Frieden während der Konferenz, bei der neben Luxemburg auch noch Frankreich, Andorra, Belgien, Malta, Monaco und San Marino Palästina anerkannt haben. Am Sonntag bereits hatten Großbritannien, Australien, Kanada und Portugal ihre Anerkennung bekannt gegeben. 

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