Meinung

Populisten in der Krise: Wie extrem soll die AfD sein?

AfD-Parteichef Jörg Meuthen steht zu Beginn des nicht-öffentlichen AfD-Bundeskonvents, der kurzfristig ins sächsische Lommatzsch verlegt wurde, vor Pressevertretern

AfD-Parteichef Jörg Meuthen steht zu Beginn des nicht-öffentlichen AfD-Bundeskonvents, der kurzfristig ins sächsische Lommatzsch verlegt wurde, vor Pressevertretern Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

Die Auseinandersetzung zwischen AfD-Chef Jörg Meuthen und Vorstandsmitglied Andreas Kalbitz ist kein Einzelfall. In vielen AfD- Landesverbänden und Kommunalparlamenten wird ähnlich hart gemobbt, abgewählt und ausgeschlossen. Alexander Gaulands Entschuldigung, die AfD sei eben ein „gäriger Haufen“, trägt sieben Jahre nach der Gründung nicht mehr so recht. Mobbing ist bei den Populisten vielerorts Normalzustand und die Jagd nach Macht und Mandaten ein wesentlicher Zweck des Engagements.

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