Nahe Luxemburg

Polizist schießt bei Verfolgungsjagd in Villerupt auf Fluchtwagen

Bei einer Verfolgungsjagd nahe der Luxemburger Grenze hat ein französischer Polizeibeamter am Dienstagmittag einen Schuss auf ein Fluchtfahrzeug abgegeben. Wie der Sender „Ici Lorraine“ berichtet, wurde dabei niemand verletzt. Der Fahrer konnte trotz eines beschädigten Reifens in Richtung Luxemburg flüchten.

Ein Autofahrer entzog sich in Villerupt einer Polizeikontrolle und flüchtete trotz eines Schusses auf sein Fahrzeug in Richtung Luxemburg

Ein Autofahrer entzog sich in Villerupt einer Polizeikontrolle und flüchtete trotz eines Schusses auf sein Fahrzeug in Richtung Luxemburg Symbolbild: Hans Lucas via AFP

Ein Autofahrer hat sich am Dienstagmittag im französischen Villerupt einer Polizeikontrolle entzogen und damit eine Verfolgungsjagd ausgelöst. Im Verlauf des Einsatzes gab ein Polizeibeamter einen Schuss auf das Fluchtfahrzeug ab. Darüber berichtet der französische Sender „Ici Lorraine“.

Demnach wollte eine Streife den Fahrer kontrollieren, weil er keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte. Statt anzuhalten, beschleunigte der Mann und flüchtete in Richtung Audun-le-Tiche.

Flucht in Richtung Luxemburg

Laut „Ici Lorraine“ war der Fahrer auf einer Straße, auf der Tempo 50 beziehungsweise stellenweise Tempo 30 gilt, mit rund 80 Stundenkilometern unterwegs. Ein entgegenkommender Motorradfahrer habe einen Zusammenstoß nur knapp verhindern können.

Am Kreisverkehr „Moulin“ gelang es den Einsatzkräften schließlich, das Fahrzeug zu stoppen. Als die Beamten aus ihrem Streifenwagen ausstiegen, setzte der Flüchtige den Angaben zufolge plötzlich zurück und rammte den Polizeiwagen. Daraufhin schoss einer der Polizisten auf einen Reifen des Autos.

Trotz des beschädigten Reifens setzte der Fahrer seine Flucht fort und fuhr in Richtung Luxemburg. Mithilfe des Kennzeichens hoffen die französischen Behörden nun, den Mann zeitnah identifizieren und festnehmen zu können. (DJ)

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

Nach Ereignissen in Ceuta

Die EU-Innenminister zeigen „volle Solidarität“ mit Spanien

Energiekrise wegen Extremwetter

Rumänien kämpft mit Dynamit um jeden Zentimeter Donauwasser