Energiekrise wegen Extremwetter

Rumänien kämpft mit Dynamit um jeden Zentimeter Donauwasser

Vor der Abschaltung stehende Atommeiler, Wasserkraftwerke ohne Wassermassen und wegen des Strommangels lahmgelegte Fabriken: Die Hitzewelle macht auch den Donauanrainern in Südosteuropa zunehmend zu schaffen.

Per kontrollierter Sprengung soll die Donau in Rumänien mehr Wasser an ein Atomkraftwerk leiten

Per kontrollierter Sprengung soll die Donau in Rumänien mehr Wasser an ein Atomkraftwerk leiten Foto: AFP/Daniel Mihailescu

Zur Not muss in der Hitzewelle an Rumäniens ausgetrockneten Donauauen eben Dynamit den ersehnten Wassermassen den Weg bahnen. 180 Kilogramm von Armeetauchern installierter Sprengstoff und eine gewaltige Unterwasserdetonation waren zu Wochenbeginn nötig, um im zweiten Versuch unweit des Dervent-Klosters mehrere Meter eines störenden Felsens aus dem Flussbett der Alten Donau zu sprengen.

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