EU-Parlament

Ohne neue Eigenmittel kein Budget: Abgeordnete verlangen mehr Geld für den EU-Haushalt

Das EU-Parlament (EP) hat seinen Vorschlag zum mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU für die Jahre 2028 bis 2034 verabschiedet und ist nun bereit für die Verhandlungen mit dem Rat der EU-Mitgliedstaaten. Die 27 werden jedoch noch einige Zeit brauchen, um sich zu einigen.

(v.l.) Die Berichterstatterin Carla Tavares (S&D), die EP-Präsidentin Roberta Metsola und der Berichterstatter Siegfried Muresan (EVP) am Dienstag nach der Abstimmung über den EP-Vorschlag zum mehrjährigen Haushaltsplan der EU in Straßburg

(v.l.) Die Berichterstatterin Carla Tavares (S&D), die EP-Präsidentin Roberta Metsola und der Berichterstatter Siegfried Muresan (EVP) am Dienstag nach der Abstimmung über den EP-Vorschlag zum mehrjährigen Haushaltsplan der EU in Straßburg Foto: Emilie Gomez/European Union 2026/EP

„Das Europäische Parlament ist bereit“, sagte die EP-Präsidentin Roberta Metsola nach der Abstimmung am Dienstag in Straßburg. Sie hoffe, dass der EU-Rat bald folgen werde. Mit einer Mehrheit von 370 Ja- bei 201 Nein-Stimmen und 84 Enthaltungen hatten die EP-Abgeordneten zuvor ihre Position verabschiedet. Gegen den Vorschlag stimmten vor allem die rechtspopulistische und rechtsextreme Fraktion sowie die Fraktion der Linken.

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